Einkaufsberatung Heiztechnik

Wärme gibt Sicherheit und Geborgenheit, schützt vor Feuchtigkeitsschäden oder bewahrt Mitarbeiter und Kunden vor Krankheiten durch kalte und feuchte Raumluft. Dazu braucht es allerdings die richtige Heiztechnik. Hier erfahren Sie mehr über mobile Heizlösungen und warum Heizgeräte so wichtig sind.

Was ist Heiztechnik?

Unter dem Begriff Heiztechnik sind technische Geräte zusammengefasst, die speziell für das Beheizen unterschiedlicher Anwendungsbereiche ausgelegt sind. Heiztechnik erwärmt die Arbeitsumgebung in Unternehmen genauso wie Räume und Aussenbereiche auf Veranstaltungen oder im privaten Wohnumfeld.

Welche Heiztechnik gibt es?

Heiztechnik kann auf Basis von Strom, Gas, Heizöl, Diesel oder Petrol Wärme erzeugen und direkt oder beispielsweise mit Infrarotstrahlung zum Heizen und Trocknen verwendet werden.

Zur Heiztechnik gehören beispielsweise:

  • Elektroheizgeräte wie Heizlüfter, Turbo-Elektroheizgeräte oder elektrisch betriebene Ölradiatoren
  • Gasheizgeräte wie Gasheizkanonen oder gasbetriebene Katalysator-Öfen
  • Ölheizgeräte mit und ohne Kamin sowie Jumbo Ölheizgeräte
  • elektrisch betriebene Keramikheizer

Kann man Heiztechnik mit einem Notstromaggregat oder einer Powerstation betreiben?

Zum Teil ja. Sparsame Öl- und Gasheizer funktionieren zuverlässig mit einem Notstromaggregat oder einer Powerstation. Sie liefern also auch bei Stromausfall oder auf Wunsch an Orten ohne Steckdose stromnetzunabhängig Wärme. Bei anderen Heizer-Arten kommt es dafür auf die benötigte Leistung an.

Welche Vorteile bietet die richtige Heiztechnik und wo werden Heizgeräte eingesetzt?

  • Schutz vor Kälte- und Feuchtigkeitsschäden: Der grundlegende Vorteil von Heiztechnik ist ihre Wirkung gegen Kälte und Feuchtigkeit, die nicht in jeder Umgebung erwünscht oder nötig sind. Denn ein feucht-kaltes Raumklima kann das Wachstum von Schimmel und schädlichen Keimen begünstigen und Schäden an diversen Materialien verursachen. So schützt Heiztechnik sowohl die Bausubstanz vor Schäden durch Feuchtigkeit und Kälte als auch Arbeitsmaterial, Dokumente, Waren, Werkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge, die in ständig feucht-kalter Umgebung schneller korrodieren oder kaputtgehen können.
  • Besseres Raumklima: Für ein gesundes Raumklima ist die passende Heiztechnik unerlässlich. Heizgeräte und spezielle Heiztechnik erwärmen und trocknen die Umgebung und verbessern die Luftqualität spürbar und messbar. Die richtige Heiztechnik verhindert kalte und muffige Raumluft, die sehr unangenehm für Bewohner, Gäste und Kunden ist. Das ist für den professionellen Bereich ebenso wichtig wie für den privaten Gebrauch.
  • Wärme fördert bessere Bedingungen zum Arbeiten und Wohnen: Wo angenehme Wärme für das Arbeitsumfeld oder im Wohnbereich erwünscht ist, schaffen Heizgeräte die passenden Raumtemperaturen. So trägt Heiztechnik dazu bei, die Gesundheit von Mitarbeitern, Bewohnern und Gästen zu schonen, sodass sich alle Beteiligten rundum wohler fühlen. In Unternehmen kann dies zusätzlich die Produktivität steigern.
  • Wärme verbessert Handhabung diverser Arbeitsmaterialien: Verschiedene Materialien lassen sich nur bei ausreichend warmer Umgebung gut verarbeiten, die mit Heizgeräten erreicht und gehalten werden kann. So ist die richtige Heiztechnik für Unternehmen und Privatanwender wichtig, die solche Materialien verwenden, auch wenn die Außentemperaturen zu niedrig sind. Etwa für Mörtel, Estrich und Farben auf Baustellen, Lacke im Maschinen-, Karosserie- und Fahrzeugbau, Kunststoffe in verschiedenen Bereichen, Chemikalien und Stoffe in der Textilverarbeitung, Öle für die Konservierung von Oberflächen in der Holz- und Metallverarbeitung oder als Schmiermittel für Maschinen und Werkzeuge in der Garage oder Werkstatt.
  • Wärme für Haltbarkeit und Gesundheit in der Landwirtschaft: Heiztechnik ist ebenso in der Landwirtschaft ein wichtiger Faktor, um Getreide und andere Erntegüter trocken zu lagern oder um Ställe oder Gewächshäuser zu beheizen.
  • Flexible Wärme für drinnen und draussen: Für Veranstaltungen bietet Heiztechnik den Vorteil, dass auch an kälteren Tagen warme Veranstaltungsräume und beheizte Aussenbereiche attraktiver für Gäste sind, die dann gern länger bleiben. Das funktioniert auch auf gewerblichen Baustellen oder daheim im Garten oder im Partyraum.

Welche Heizgeräte sind die besten für Unternehmen und Privatpersonen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern kommt auf den Anwendungsbereich an, für den man als Unternehmen, Veranstalter oder Privatperson geeignete Heiztechnik sucht. Elektroheizer sind im Innenbereich sicherer und Öl- oder Gasheizgeräte sind für gut belüftete Bereiche gemacht. Dabei bieten die einzelnen Arten der Heiztechnik unterschiedliche, geräteabhängige Vorteile und Besonderheiten.

  • Elektroheizgeräte bieten vergleichsweise die höchste Sicherheit, weil sie ohne Gas und ohne Öl funktionieren. Das sorgt für eine geringere Explosions- und Brandgefahr. Elektroheizer lassen sich zudem sauber, schnell und einfach installieren, das heisst, an die richtige Steckdose anschliessen und verwenden. Da sie ohne fossile Brennstoffe, ausschliesslich mit Strom heizen, sind Elektroheizer russfrei und emissionsfrei, verunreinigen die Raumluft also nicht. Ein E-Heizgerät lässt sich leicht regeln und die gewünschte Temperatur unkompliziert und präzise einstellen. Der Wartungsaufwand für Elektroheiztechnik hält sich meist sehr in Grenzen. Viele Gründe, weshalb sich E-Heizer am besten für Wohnbereiche und diverse Arbeitsräume eignen, wenn die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.
  • Gasheizgeräte wandeln Gas sehr effizient und schnell in Wärme um, die durch eine integrierte Lüftung rasch spürbar im Raum verteilt wird. Durch den hohen Wirkungsgrad eignen sich die leistungsstarken Gasheizgeräte sehr gut dazu, geeignete Gewerberäume und Wohnbereiche in kurzer Zeit aufzuheizen. Da in einigen Regionen Gas günstiger ist als Strom, können Gasheizgeräte eine günstigere Alternative zum übergangsweisen Heizen sein, statt reine Elektroheizer. Mit einem intakten Gasanschluss oder einer Gasflasche ist gasbasierte Heiztechnik eine zuverlässige und kontinuierliche Wärmequelle. Je nach Typ der Heizgeräte sind bei Gasheizern allerdings zusätzliche Sicherheitsmassnahmen zu beachten.
  • Ölheizgeräte sind leistungsstark und ihre hohe Heizwirkung kommt auch gut gegen starke Kälte an. Regelmässig fachgerecht gewartet, haben Ölheizgeräte eine lange Lebensdauer. Die individuelle Wärmeregelung von Ölheizgeräten unterstützt ein bedarfsgerechtes Einstellen der Energiezufuhr, womit sich Heizkosten sparen lassen. Grosse und leistungsstarke Ölheizgeräte sind unter anderem bestens als Hallenheizung für Unternehmen und als Zeltheizung für Veranstaltungen geeignet.
  • Keramikheizgeräte sind eine langlebige Lösung für energieeffizientes Heizen in Wohn- und Firmenräumen. Spezielle Heizelemente aus Keramik sorgen dafür, dass Keramikheizgeräte schnell wohlige Wärme abgeben. Diese kompakte Variante der Heiztechnik lässt sich einfach positionieren und passt auch in Räume mit wenig Platz. Keramikheizgeräte sind im Betrieb sehr leise und ein oft integrierter Überhitzungsschutz sichert sie zusätzlich ab.
  • Sparsame Heiztechnik mit Gas oder Öl als Brennstoff lässt sich am regulären Stromnetzanschluss betreiben und funktioniert auch stromnetzunabhängig, wenn man Heizmöglichkeiten für ein Notstromaggregat oder eine Powerstation sucht. Etwa für Notfälle, Baustellen, Camping oder Feiern.

Für welche Raumgrösse ist die Heiztechnik geeignet?

Die Mindestraumgrösse für Heiztechnik hängt von der Art der Heizgeräte ab, genauso wie die empfohlene Raumgrösse für Heizer mit Gebläse oder ohne. Mobile Heizgeräte gibt es beispielsweise für empfohlene Raumgrössen ab 20 Kubikmetern für kleinere Zimmer bis hin zu 300 Kubikmetern bei den grösseren Elektro-Modellen. Auch weitaus leistungsstärkere Heizgeräte für Garagen, Werkstätten, Baustellen oder Hallen sind verfügbar. Je nach Modell schafft die Heiztechnik dabei eine Luftumwälzung von 260 bis zu 3.050 Kubikmetern pro Stunde. Die Industrie-Heizgeräte können über ein starkes Gebläse sogar einen Luftausstoss von 7.200 bis zu 17.000 Kubikmetern erwärmter Luft pro Stunde erreichen. Genaue Informationen, ob ein Heizgerät für grössere oder kleinere Räume geeignet ist, finden Sie in den Produktdetails.

Was muss man beim Betrieb von Heiztechnik beachten?

Viele Heizgeräte sind sofort einsatzbereit, können einfach an das passende Stromnetz angeschlossen, mit Brennstoff befüllt, eingeschaltet und verwendet werden. Was die Heiztechnik so wertvoll macht, birgt aber auch Risiken. Deshalb gibt es einige wichtige Sicherheitshinweise für den Betrieb von Heizgeräten.

  • Heizgeräte brauchen immer einen stabilen, sicheren Stand und müssen auf einem ebenen, feuerfesten und tragfähigen Untergrund aufgestellt werden.
  • Sicherheitsabstände für Heiztechnik müssen eingehalten werden. Das heisst, Heizgeräte müssen typabhängig immer in sicherem Abstand zu Wänden, brennbaren Materialien wie Vorhängen, Möbeln oder weiteren Heizquellen und zu anderen Gegenständen aufgestellt und betrieben werden. Für verschiedene Heizer gelten beispielsweise mindestens 50 cm, 1 bis 2 Meter oder mehr Sicherheitsabstand.
  • Heizgeräte dürfen im Betrieb niemals abgedeckt oder als Wäschetrockner zweckentfremdet werden. Das birgt akute Brandgefahr.
  • Es dürfen keine Flüssigkeiten, Schmutz oder Fremdkörper in das Innere der Heiztechnik geraten, da diese Blockaden, Kurzschlüsse oder schwere Gerätedefekte verursachen können. Das wiederum birgt das Risiko, dass Schäden am Gebäude entstehen oder im schlimmsten Fall Menschen verletzt werden.
  • Heizgeräte dürfen nur mit der vorgeschriebenen Stromversorgung betrieben werden, zum Beispiel 230V AC Haushaltsstrom oder 400V Starkstrom. Ausserdem dürfen ausschliesslich die vom Hersteller vorgegebenen Brennstoffe für die entsprechende Heiztechnik genutzt werden.
  • Reines Heizöl für Heizgeräte kann bei Temperaturen um 0 °C ausflocken und die Leitungen verstopfen. Bei Frost kann man dem Heizmedium Petroleum gemäss Herstellervorgabe beimischen, um Folgeschäden am Heizer zu vermeiden.
  • Eine ausreichende Belüftung ist bei Heiztechnik, die Gas und Öl verbrennt, zwingend notwendig, weil brennstoffbetriebene Geräte dem Raum Sauerstoff entziehen und gefährliche Abgase ausströmen können. Ausreichende Frischluftzufuhr in den beheizten Bereichen ist nötig, um Brände, Verpuffungen, Explosionen, Erstickung oder Vergiftungen, etwa durch entstehendes Kohlenstoffmonoxid, zu verhindern.
  • Heiztechnik für drinnen oder draussen darf nur streng nach Herstellervorgabe genutzt werden. Die Heizgeräte sind entsprechend gekennzeichnet und besitzen eine Zulassung für Innenräume oder ausschliesslich für Aussenbereiche und offene, gut belüftete Räume wie offene Baustellen oder Veranstaltungsflächen.
  • Mobile Heizgeräte sollten während des Betriebs aus Sicherheitsgründen niemals über längere Zeit unbeaufsichtigt laufen.

Passt die Heiztechnik optimal zum Unternehmen und in den Wohnbereich, wird die Wärme nicht nur die Gebäude und deren Einrichtung vor Kälte und Feuchtigkeit schützen, sondern erleichtert auch Mitarbeitern, Bewohnern, Gästen und Kunden das Leben.

Haben Sie in unserem Onlineshop noch nicht die richtige Heiztechnik für Ihren Betrieb oder für Ihr Zuhause gefunden? Wir sind für Ihre Fragen und individuelle Fachberatung telefonisch und per Kontaktformular für Sie da.

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